Mongolian Step präsentiert

Classic meets Steppe

20.10.2017 Konzertsaal der UdK Berlin

„Wenn Klassik auf traditionelle mongolische Musik trifft, dann ist es, als stünden sich ein Lipizzaner aus der Hofreitschule und ein Wildpferd aus der Steppe gegenüber.“

Künstler

Bariton Amartuvshin Enkhbat

Der junge mongolische Bariton Amartuvshin Enkhbat erregte internationales Aufsehen, als er 2015 in Cardiff beim Gesangswettbewerb des BBC den Dame Joan Sutherland-Publikumspreis gewann und zum kulturellen Gesandten der Mongolei ernannt wurde. Nach Auftritten als Rigoletto in der Arena di Verona Opera und dem Teatro San Carlo wird er nun in Berlin seine phänomenale Stimme mit dem unverwechselbaren Timbre erklingen lassen. Zu diesem Moment führte ihn eine außergewöhnliche Geschichte. Seinen warmen Bariton entwickelte Enkhbat bereits als Junge, indem er sich den Obertongesang und die traditionellen mongolischen Long Songs aneignete, bei denen jede Silbe für eine längere Zeit gehalten wird. Die Lieder sind dafür gedacht, die Tiere zu beruhigen, die Pferde und Schafe, die für die Bewohner der mongolischen Steppe noch immer eine große Rolle spielen.

Enkhbat wurde 1986 in der abgelegenen Provinz Sükhbaatar geboren und das erste Publikum für seinen Gesang bestand tatsächlich nicht nur aus den Großeltern, die ihn aufzogen, sondern auch aus Schafen, Ziegen und Pferden. Enkhbat besuchte die Grundschule und die weiterführende…

…Schule in Sükhbaatar. Obwohl es an Förderern und musikalischem Training mangelte, gewann er immer wieder Gesangswettbewerbe auf lokalen Festivals. Dennoch kam ihm in Kindheit und Jugend nie die Idee, eine Karriere als Sänger anzustreben bis er mit 18 Jahren die mongolische Hauptstadt Ulaanbaatar besuchte. Hier wurde er ermutigt, auf einem Jugendfestival aufzutreten und beeindruckte die Jury so sehr mit seinem außergewöhnlichen Gesang, dass eines der Jurymitglieder ihn schließlich dazu brachte, sich für den Opernstudiengang an der University of Arts and Culture in Ulaanbaatar einzuschreiben. Die Universität war erst 1990 gegründet worden und hatte gerade erst damit begonnen, ein Curriculum auszuarbeiten. Damit war auch hier Enkhbats formale Ausbildung sehr begrenzt und er erzählt von sich selbst, dass er sich noch immer selten auf das Lesen von Noten verlässt. Er lernt am Liebsten über das Hören. Wenn er sich auf eine Rolle vorbereitet, dann lauscht er von Mitternacht bis zum Morgengrauen Aufnahmen bekannter Interpreten dieser Rollen auf Youtube, bevor er seine eigene Interpretation der Stücke entwickelt. Und das ihm dies mühelos gelingt und er seinen ganz eigenen Stil hat, konnte er inzwischen im Rahmen zahlreicher internationaler Auftritte in großen Konzert- und Opernhäusern beweisen. Zudem gewann er diverse Preise bei nationalen und internationalen Gesangswettbewerben – so zum Beispiel den Mongolian National Competition for Young Opera Singers (2009, 2. Preis), den internationalen Opernwettbewerb BAIKAL in Ulan-Ude, Russland (2011, 1. Preis), den Tschaikowski-Wettbewerb in St. Petersburg (2011, 2. Preis und Publikumspreis) und den Operalia-Wettbewerb in Beijing, China (2012, 1. Preis).

Zu seinem Repertoire gehören unter anderem die Rollen des Escamillo in Carmen und die des Giorgio Germont in La Traviata. In diesem Jahr gastiert er mit der Titelrolle in Verdis Rigoletto in Kiel, Neapel und Tel Aviv.

Trotz seiner internationalen Karriere singt Enkhbat noch immer gerne für seine Pferde. „Ich singe für meine Tiere auf die gleiche Weise, wie ich an der Staatsoper und am Ballett Theater oder, bald, an der Scala singe.“ Diese Nostalgie und Verbundenheit mit seiner alten Heimat – der weiten mongolischen Steppe, bringt ihm die Inspiration und die Unvoreingenommenheit, mit der er auf seine ganz eigene Art altbekannte westliche Opernstücke interpretiert.

Pianistin Odgerel Sampilnorov

Wenn ihr Klavierspiel einsetzt, dann steht alles andere still. Mit Leichtigkeit haucht die junge Künstlerin auch altbekannten Stücken eine neue Seele ein. Die Inspiration für ihr beflügelndes Spiel nimmt sie aus anderen Kunstformen, besonders aus der Malerei, aber auch aus der Natur und der weiten mongolischen Landschaft.

Odgerel Sampilnorov gehört zu den bekanntesten Pianistinnen ihres Heimatlandes. Die Musikerin wuchs im Ulaanbaatar der 80er Jahre auf – die Mutter Sportlehrerin, der Vater Basketballspieler. Sie entdeckte schon früh ihre Liebe zur Musik und lernte ab ihrem siebten Lebensjahr das Klavierspiel auf einem Russian Upright. Die weitere Geschichte liest sich beinahe wie ein Märchen. Als Jugendliche gab Sampilnorov Klavierunterricht. Der Vater einer ihrer Klavierschüler lud die junge Pianistin in sein Sommercamp ein, damit sie dort für die Gäste spielen konnte. Ihr Klavierspiel verzauberte besonders einen der Gäste des Camps – Gabriele Menegatti, den damaligen italienischen Botschafter in China. Dieser setzte sich bei der italienischen Regierung für ein Stipendium für die begabte junge Frau ein und so konnte Sampilnorov ab 2006…

… am Konservatorium von Perugia studieren. Sie schloss ihre Ausbildung als eine der 16 besten ihres Jahrgangs mit Summa Cum Laude ab. 2010 gewann sie das Luigi Castellani Stipendium, welches als einer der renommiertesten Musikpreise Italiens gilt. Während ihres Studiums nahm sie an Meisterklassen von Professoren wie Sergio Perticaroli, Maxim Mogilevsky, Bart Van Oort, Ivary Ilia, Michele Campanella, Valerij Voskabojnikov, Stefan Boisten and Luca Monti teil. Von 2011 bis 2015 vertiefte Sampilnorov ihre Studien an der internationalen Piano-Akademie „Incontri col Maestro“ in Imola unter der Leitung von Stefano Fiuzzi. Mittlerweile lebt und spielt sie wieder in Ulaanbaatar.

 

Konzerte (Auswahl)

2010 Auftritt als Solistin auf dem historischen Piano Erard mit Begleitung durch ein Kammerorchester in der Nationalgalerie von Umbria
2011 Eingangskonzert der Eröffnungszeremonie des Auditoriums von Perugia „St Francesco al prato“ mit dem Symphonieorchester von Perugia unter der Leitung von Carlo Palleschi
2015 Aufführung von Tchaikovskys Klavierkonzert Nr. 1 mit dem Mongolischen Philharmonie Orchester (Maestro Nyamdash Dashtseren) beim Virtuoso Gala Concert am Opera and Ballet Theatre of Mongolia.
Solokonzerte in Peking, Hong Kong, Rom und weiteren italienischen Städten, Konzerte in Spanien und Deutschland

Pferdekopfgeige Bat-ochir Araanz

Die Pferdekopfgeige lässt die Weite der mongolischen Steppe hörbar werden. Galoppierende Pferde, ein Wiehern, Wind, der sich in den Bergen fängt, schnell ziehende Wolken an einem unendlich scheinenden Himmel – all das verwandelt Araanz Bat-Ochir in wundersame Klänge, wenn er sanft über die Saiten des mongolischen Nationalinstruments streicht.

Der gebürtig aus Ulaanbaatar stammende Bat-Ochir nahm im Jahr 1986 sein Studium am Music and Dance College of Mongolia auf. Doch mit der Morin khuur, der Pferdekopfgeige – diesem traditionellen Instrument, um das sich Sagen und Legenden ranken – kam er bereits viel früher in Berührung. Sein Vater baute selbst Morin khuurs und Bat-Ochir sah ihm zu, wie er die Pferdehaare sorgfältig wusch und kochte und sie verlängerte, um damit die Saiten zu spannen. Er beobachtete den Vater beim Schnitzen der Pferdeköpfe, die den Hals der Geige verzieren. Doch der wirklich magische Moment war für ihn, wenn der Vater auf der selbstgebauten Geige spielte und dem Instrument die schönsten Melodien entlockte. So begann auch Bat-Ochir bereits als Kind auf der Morin khuur zu spielen. Da lag es für ihn Nahe, sich auf dem…

… Music and Dance College auf dieses Instrument zu spezialisieren. Seine Lehrer waren unter anderem M. Baasankhuu und der bekannte Performer Ts. Batchuluun. Bereits vor seinem Abschluss am Music and Dance College of Mongolia wurde Bat-Ochir Leiter des National Morin-Khuur-Ensembles. 1993 spielte er dann als Solist im State Folk Ensemble of Song and Dance. Seit 2002 gibt er sein Wissen und Können als Lehrer für die Pferdekopfgeige am Music and Dance College weiter.

Bat-Ochir gehört zu den namhaftesten Pferdekopfgeigern der Mongolei. Sein Repertoire reicht von traditioneller mongolischer Musik über die Umsetzung klassischer Kompositionen bis hin zu Soul Music. Bat-Ochir beschäftigt sich zudem nicht nur in seinem wunderbaren Spiel, sondern auch in der Theorie mit seinem einzigartigen Instrument. Er hat nicht nur zahlreiche Alben veröffentlicht, sondern auch wissenschaftliche Abhandlungen über die Pferdekopfgeige verfasst. Daher wird der Musiker und Musiktheoretiker am 25.10.2017 zusätzlich zum Konzert an der UdK einen Vortrag über Entstehung und Entwicklung der Morin khuur an der Humboldtuniversität Berlin halten.

Konzerte (Auswahl)

  • 1992 Konzert an der Mongolischen Staatsphilharmonie
  • 2008 Konzert an der mongolischen Staatsoper, gemeinsames Konzert mit dem Japanischen Harfenspieler Takeo Junko und mit Maesto Tuulaikhuu
  • Über fünf Solo-Konzerte in Japan zur Vorstellung der Morin khuur und des Kehlkopfgesangs
  • 2013 Solo-Konzert an der Tokyo Art University

Solo- und Kammer-Musik-Konzerte in Japan, Russland, China, Taiwan, der Tschechischen Republik, Polen, Deutschland, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Usbekistan, Kirgisistan, den USA und Korea.

Violinistin Lisa Werhahn

Die Geigerin Lisa Werhahn ist eine gefragte Interpretin für zeitgenössische und klassische Kammermusik. Die Zusammenarbeit mit KomponistInnen liegt ihr besonders am Herzen. Höhepunkte in diesem Jahr sind das Konzert im Rahmen der MärzMusik mit dem Ensemble KNM und Werken von Alvin Lucier und Claude Vivier im Radialsystem in Berlin, die Uraufführung des Violinkonzerts der serbischen Komponistin Snezana Nesic im Sprengel Museum in Hannover und die Aufführung von „In Vain“ von Georg Friedrich Haas im Theatro Colón in Buenos Aires.

Lisa Werhahn studierte an der UdK Berlin bei Isabelle Faust und in Bern bei Benjamin Schmid sowie in Weimar bei Friedemann Eichhorn, wo sie ihren Master mit Auszeichnung ablegte. Seit 2015 ist sie Mitglied im KNM Quartett, einer Formation des Kammerensemble Neue Musik Berlin und konzertierte auf Festivals wie dem huddersfield contemporary music festival, Berliner Festspiele/März Musik, dem Chamber Music Festival in Taos (USA) und den Klangbrücken Festival in Hannover.

Tourneen mit verschiedenen Ensembles führten sie ins europäische Ausland, USA, Südamerika, Japan, Korea und Indien. Sie und wirkte bei CD-Einspielungen und Rundfunkaufnahmen für den WDR und Deutschlandradio mit. Zuletzt erschienen das erste Streichquartett von Marco Stroppa und das Streichquartett von Christophe Bertrand.

Als Mitglied des Lucerne Festival Academy Orchestra spielte sie unter Pierre Boulez und in der Saison 2011/2012 war sie in der Sächsischen Staatskapelle Dresden engagiert. Sie trat als zweite Konzertmeisterin beim Scottish Chamber Orchestra auf und spielt regelmäßig als Gastmusikerin mit europäischen Ensembles wie dem Kammerorchester Basel und ist Gründungsmitglied des schwedischen Ensembles o/modernt kammarorchester unter der Leitung von Hugo Ticciati.

Lisa Werhahn war Stipendiatin der Alfred Töpfer Stiftung für Concerto 21. Als Initiatorin der „Experimentellen Musikvermittlung“ realisierte sie bereits viele Projekte für Kinder und Jugendliche u.a. beim Musikfest Bern 2009 sowie an Berliner Schulen.

Foto: Anneke Wolf

Foto: Anneke Wolf

Durch den Abend führt Sie der Kulturbotschafter der Mongolei Professor Bernhard Wulff.

Bernhard Wulff wurde 1948 in Hamburg geboren. Er studierte Dirigieren, Komposition und Schlagzeug in Hamburg, Freiburg, Basel und Siena und ist Professor für zeitgenössische Musik und Percussion an der Musikhochschule Freiburg. Er arbeitete zusammen mit den wichtigen Komponisten des 20. Jahrhunderts, wie Stockhausen, Boulez, Nono, Berio, Lachenmann und vielen anderen und gründete verschiedene zeitgenössische Musikensembles in Europa und Lateinamerika.

Als Dirigent und Gastprofessor arbeitete er in Europa, Südamerika, USA (Julliard und Manhattan School, New York), Japan (Geidai University, Tokyo) Ulan Bator, Buenos Aires, Santiago de Chile, Mexiko City, Hanoi, Bangkok, Beijing, Oslo, Lugano und andere. Als Komponist realisierte er – neben Kompositionen für verschiedene Ensembles – Klanginstallationen und Bio-Signal-Projekte.
Als Musikwissenschaftler entdeckte und rekonstruierte er die symphonischen Werke von Viktor Ullmann aus seiner Zeit im Konzentrationslager Theresienstadt. Seitdem sind diese Arbeiten wieder auf der Bühne und im Repertoire großer Orchester auf der ganzen Welt. Bernhard Wulff ist Gründer und künstlerischer Leiter verschiedener internationaler Musikfestivals und einer der international führenden Kulturmanager. Er wurde zum Kulturgesandten der Mongolei ernannt und erhielt die hoch angesehene Nairamdal-Medaille aus der Mongolei. Für die Mongolei betreut er als künstlerischer Leiter seit 1999 das berühmte Musikfestival „ROARING HOOVES“, mit Konzerten für Nomaden in der Wüste Gobi. 2007 gründete er das erste Mongolei Zentrum Europas in Freiburg. Zahllose mongolische Kulturprojekte in der Mongolei und aller Welt sind mit seinem Namen verbunden. Er ist Ehrenbürger der Stadt Odessa. 20 Jahre war er DAAD-Jurymitglied, 10 Jahre Vize-Rektor seiner Universität.

Seine aktuellen Tätigkeiten sind:
Professor der Hochschule für Musik, Freiburg Deutschland
Professor am Conservatorio della Svizzera Italiana, Lugano, Schweiz
Präsident von mehreren internationalen Musikfestivals in
Odessa, Ukraine (zwei Tage und zwei Nächte – seit 1995)
Mongolei (Roaring Hooves – seit 1999)
Vietnam (Cracking Bamboo seit 2008)
Myanmar (Gongs & Skins seit 2015)
Gastdirigent des Nationalen Sinfonie Orchesters Buenos Aires, Argentinien
Vorstandsmitglied des Nationalen Jugend-Symfony-Orchesters (Deutscher Musikrat)

Konzertprogramm

  1. Calls of 4 Oirad (4 Oirdiin Uria)
    Bat-Ochir Araanz, Morin khuur Solo
  2. Zundui Khangal (1948 – 1996) – Concerto for Morin Khuur
    Bat-Ochir Araanz, Morin khuur und Odgerel Sampilnorov, Piano
  3. Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847) – Violin sonata f-dur first movement
    Lisa Werhahn,Violin und Odgerel Sampilnorov, Piano
  4. J. Chuluun (1928 – 1996) – Variation of 2 folk songs
    Lisa Werhahn,Violin und Odgerel Sampilnorov, Piano
  5. Kh. Bilegjargal (1954 – 2008) – Lama tears „Lodon’s Area“
    Amartuvshin Enkhbat, Baritono und Odgerel Sampilnorov, Piano
  6. Byambasuren  Sharav (*1952) – Dear my Parents (Aav Eej 2 mini)
    Amartuvshin Enkhbat, Baritono und Odgerel Sampilnorov, Piano

PAUSE

PAUSE

  1. Zundui Khangal (1948 – 1996) – „Variation on a theme of Mongolian folk song“
    Odgerel Sampilnorov, Piano Solo
  2. Byambasuren Sharav (*1952) – „Awakened Steppe“
    Odgerel Sampilnorov, Piano Solo
  3. Umberto Giordano (1867 – 1948) – Andrea Chénier „Nemico della Patria“
    Amartuvshin Enkhbat, Baritono und Odgerel Sampilnorov, Piano
  4. Giuseppe Verdi (1813 – 1901) – Rigoletto „Cortigiani, vi razza dannata“
    Amartuvshin Enkhbat, Baritono und Odgerel Sampilnorov, Piano
  5. Sembe Gonchigsumlaa (1915 – 1991) – Trio
    Lisa Werhahn, Violin; Bat-Ochir Araanz, Morin khuur und Odgerel Sampilnorov, Piano

Ausstellung

Ab 18:00 Uhr - die mongolische Malerin Zazaa stimmt mit einer Ausstellung ihrer Bilder im Foyer des Konzertsaals auf das außergewöhnliche Klangerlebnis ein.

Zazaa ist eine moderne, junge und freischaffende Künstlerin. Sie lebt in Berlin und Ulaanbaatar.
Das Studium der Freien Kunst absolvierte sie erfolgreich mit Diplom im Jahr 1999 an der staatlichen Kunsthochschule Ulaanbaatar. Anschließend unternahm sie ausgedehnte Bildungsreisen durch mehrere asiatische Länder, unter anderem Korea, Japan und Indien. Dann, ab 2002, folgte sie dem Ruf des internationalen Kunstgeschehens und ließ sich in der Kunstkapitale Europas, der deutschen Hauptstadt Berlin nieder. In dieser von vielfältigsten Kulturinstitutionen durchtränkten Stadt lebt sie seitdem – unterbrochen von regelmäßigen Aufenthalten in der Heimat, der sie stets verbunden geblieben ist.

Sie bleibt durch ihre kulturelle Verwurzelung der Schönheit des menschlichen Körpers zugewandt, den sie mit vielfältigen Elementen aus der asiatischen Mythologie verknüpft. Zazaa zeigt in ihren Bildern zudem ihre tiefe Überzeugung, dass das Leben aus ewiger Bewegung und gegenseitiger Durchdringung von Zeit und Raum besteht.

Überstrahlt wird für sie dieser ganze Kosmos durch die allumfassende weibliche Schönheit, worin sich Myriaden kleinteiliger Formen zu einem harmonischen Ganzen fügen.

Webseite: www.zazaa.de

Facebook: www.facebook.com/zazaa.ganbold/

Instagram: www.instagram.com/zazaa_art

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